Steinbruch Walser | Tirolerstraße 31 | 6424 Silz | Mobil: 0664 5057924 | Mobil: 0664 5057925 | Email: office@steinbruch-walser.at

Geologie

BildGeologieBildGeologie2Bei den Gesteinen, die abgebaut werden, handelt es sich im Wesentlichen um Reiflinger Schichten. Sie zeigen eine deutliche Bankung mit knollig, welligen Schichtoberflächen.

 

Zwischen den einzelnen Kalkbänken liegen rote bis grünliche Mergel, die sogenannten „Pietra Verde“ Schichten vor, die vulkanische Ablagerungen darstellen. Sie geben auch durch dünne Mergelbeläge den knolligen Schichtoberflächen eine rötlich bis grünliche Färbung.

 

Abgelagert wurden diese Kalke in tieferem Wasser des Thetysmeeres vor ca. 250 Mio Jahren. Durch die im Steinbruch Walser typisch auftretende Färbung, eignen sich die Knollenkalke besonders als Dekorsteine.

Weiters wird im westlichen Teil des Steinbruchs Wettersteinkalk abgebaut. Generell kann der Wettersteinkalk anhand der Ablagerungsverhältnisse in einen Riff-, Vorriff- und Lagunenbereich eingeteilt werden.

Die Lagunenkalke zeigen gegenüber dem massigen Riff eine deutliche Bankung. Der Wettersteinkalk im Steinbruch ist aufgrund seiner Zerlegung und tektonischen Beanspruchung nicht mehr zuordenbar.

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